"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück."
- Laozi

Biologie

Die Biologie ist eine Naturwissenschaft. Sie behandelt die belebte Natur, genauer kann man die belebte Natur in Tierkunde (Zoologie), Pflanzenkunde (Botanik), Menschenkunde (Anthropologie) und die Lehre von Einzellern einteilen. Zudem untersucht sie das Verhalten, die Eigenart und die Struktur von Lebewesen, ihre Beziehung zueinander, sowie die Beziehung dieser Lebewesen zur Umwelt.
Weiterhin gilt die Biologie als dritte Naturwissenschaft, da sie auf der ersten (Physik) und zweiten (Chemie) Naturwissenschaft basiert. Außerdem wird sie als deskriptive Wissenschaft bezeichnet, weil sie im Unterschied zu den exakten Wissenschaften (z.B. Physik, Chemie) steht, die sich voll und ganz der Mathematik bedienen.

Jedoch wird vermehrt versucht biologische Phänomene anhand der exakten Wissenschaften zu erklären. Es gibt folglich immer mehr fließende Übergänge zu anderen Wissenschaftsbereichen, wie z.B. Medizin oder Psychologie.

Darüber hinaus wird die allgemeine Biologie in viele Teilwissenschaften aufgeteilt, um den Zugang zu den verschiedenen biologischen Phänomenen zu vereinfachen. Vielfach untersuchen diese Teilwissenschaften die individuellen Eigenschaften eines Lebewesens.
Zudem muss man über die wichtigsten Fachgebiete der Biologie informiert sein. Die dazugehörenden Untersuchungsebenen der Biologie sind sehr breit angelegt. Sie reichen von der Molekularbiologie bis zur Ökologie.
In der Botanik wird die Pflanzenwelt im Detail untersucht, während die Zoologie die Tierwelt behandelt.
Das Gebiet der Molekularbiologie wird genutzt, um mit Molekülen in deren lebenden Umwelt zu arbeiten. In der Biologie sind die Stoffe Nukleinsäuren, Proteine, Kohlenhydrate und Lipide äußerst bedeutend.
Nachfolgend ist ein weiteres Fachgebiet die Zytologie, die Gestalt, Aufbau, Struktur und Lebenserscheinungen der Zelle prüft.
Die Ökologie setzt sich mit den Wechselbeziehungen der Lebewesen untereinander und zu ihrer Umwelt (biotische und abiotische Faktoren) auseinander. Die Evolutionslehre basiert heute weitgehend auf den Grundgedanken Darwins. Weitläufig ist die Synthetische Theorie am angesehensten. Diese wird ständig durch Erkenntnisse aus anderen Teilgebieten ergänzt und gründet auf der Feststellung, dass nicht das Individuum im Zentrum der Überlegungen steht, sondern der Genpool. Außerdem ist die Physiologie ein wichtiges Fachgebiet, das sich mit der Zusammenwirkung von Zellen, Gewebe und Organen im Organismus befasst.
Abschließend muss man noch die Verhaltensbiologie (Erforschung des Verhaltens von Tier und Mensch) und die Entwicklungsbiologie hervorheben, die durch die Phylogenese (Entwicklung/ Veränderung eines Organismus durch Evolution) und die Ontogenese (Individualentwicklung eines Lebewesens) charakterisiert wird.