"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück."
- Laozi

Volkswirtschaftslehre

Volkswirtschaftlehre (VWL) ist ein weit gefächertes Gebiet. Generell versteht man unter der Volkswirtschaft alle Dienstleistungen, Produktionen und jeden Handel in einer Land. Der Wirtschaftsraum Deutschland wird demnach als Deutsche Volkswirtschaft betrachtet. Dennoch können keine Modelle auf die eine Volkswirtschaft entwickelt werden, da durch den Export und Globalisierung die Außenhandelseinflüsse auf die Volkswirtschaft zu groß sind. Deshalb wird Volksiwrtschaft seit einigen Jahren in den meisten Fällen global betrachtet. Die Volkswirtschaft lässt sich anhand verschiedener Daten messen. In Deutschland spricht man von einer starken Volkswirtschaft. Entsprechende Parameter wären das Bruttosozialprodukt (BSP), und fast noch wichtiger das Bruttoinnlandsprodukt (BIP). Auch die Warenkorbmethode zur Emittlung durchschnittlicher Preise ist ein klasssiches Instrument der Volkswirtschaft.

Grau ist alle Theroie, und deshalb streiten Betriebswirte und Volkswirte gerne miteinander. Der Volkswirt sieht immer die Wirtschaft, also die Summe aller Produktionen und Diensteleistungen und die Auswirkungen in der Gesamtheit, auch auf den Staat, während Betriebswirte vor allem um Effiziensteigerungen und Gewinnmaximierungen bemüht sind und von volksiwrtschaftlichen Ausgleichstheroien nicht viel halten.
Einig sind sich beide Disziplinen in den Grundlagen: So die Abhängikeit des Preises von Angebot und Nachfrage. Steigt das Angebot bei gleichbleibender Nachfrage sinkt der Preis, denn jeder will verkaufen. Der Betriebswirt würde den Wettbewerb anders sehen, das Ergebnis wäre aber das gleiche: Der Betriebswirt würde durch den sinkenden Preis versuchen seine Konkurrenten auzustechen und Markanteile zu gewinnen, selbst wenn er vorübergehend unter den Grenzkosten verkaufen muss.

Die Volkswirtschaftslehre geht von drei Faktoren aus die erfüllt sein müssen um zu produzieren. Die drei Faktoren sind Arbeit, Boden, Kapital. Ohne Kapital keine Arbeit, ohne Boden (hier sind Rohstoffe gemeint) keine Produktion. Auch die drei Faktoren stehen in Abhängigkeit zueinander wie Angebot, Nachfrage und Preis. Mit diesem Modell lässt sich auch die Lohnentwicklung darstellen. Steigt die Nachfrage nach dem Faktor Arbeit und sinkt gleichzeitig das Angebot, zum Beispiel an gewissen Spezialisten, dann steigt der Preis für den Arbeiter. Mit dem Faktor Kapital (Verzinsung) und Boden (Rohstoffe/Ölpreis) verhält es sich identisch.
Der wohl bekannteste Volkswirt ist John Maynard Keynes, dem wie der sogenannten Keynismus zu verdanken haben. Die Abwrackprämie ist ein gutes Beispiel für die alltäglich Umsetzung von Keynes Ideen. In Nachfrageschwachen Zeiten soll der Staat als Verbraucher auftreten und die Wirtschaft somit stützen, während er in Phasen des Aufschwungs und des Booms als Bremser auftreten soll um ein Überhitzen der Wirtschaft zu verhindern und die Schulden die durchh die Stützung in der Talsohle entstanden sind, sind zurückzuführen.